Ernährung bei Krebs

Die Ernährung spielt in vielen Phasen der Krebserkrankung eine wichtige Rolle. Eine gesunde Ernährung kann das Risiko der Krebsentstehung senken, die Therapie positiv beeinflussen und die Lebensqualität verbessern.

Ernährung als Therapiebegleiter

Die Diagnose "Krebs" ist für viele Betroffene mit Ängsten wie Therapie- Nebenwirkungen und Einschränkungen der Lebensqualität verbunden. Eine gesunde, individuelle (für dich angepasste) Ernährung kann Nebenwirkungen lindern und sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

 

Mangelernährung: ungewollter Gewichtsverlust, Schwächegefühl, Muskelabbau:

30 - 90 % aller Krebserkrankten verlieren vor oder während der Therapie ungewollt Gewicht und/oder Muskulatur. Ein guter Ernährungszustand wirkt sich positiv auf die Therapie aus.

 

Wenn das Essen zur Qual wird - Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Geschmacksveränderungen, Soor und Stomatitis:

Während der Therapie können Nebenwirkungen auftreten, die dein Essverhalten negativ beeinflussen. Neben der verringerten Essensmenge  leidet auch die Lebensqualität darunter.

 

Ernährungstherapie: Anzahl und Dauer so wie du es möchtest und brauchst!

Die Ernährungstherapie enthält mehrere Ernährungsberatungen, die maßgeschneidert je nach Erkrankung/ Beschwerden/ Situation angepasst werden. Ich nehme mir für dich so viel Zeit wie du brauchst.

Tipp: Ernährungsberatungen können auf Wunsch auch bei dir zu Hause stattfinden (zzgl. Kilometergeld).

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Zitat Arthur Schopenhauer (Mediziner, Philosoph)

Sekundärprävention: Krebsfrei - was nun?

Die häufigste Folge von Krebserkrankungen ist ein ungewollter Gewichts- und oder Muskelverlust. Für Betroffene bedeutet das eine massive Einschränkung der Lebensqualität. Auch nach einer Operation oder Beendigung einer erfolgreichen Chemotherapie ist das allgemeine Wohlbefinden noch nicht vollständig zurückgekehrt. Eine regelmäßige, diätologische Betreuung hilft dir dein Wohlbefinden zu steigern und deine Lebensqualität zu verbessern.

Palliative Situation: Ernährungsfragen bleiben

Der Begriff "Palliativ" wird verwendet, wenn die Krebserkrankung als unheilbar eingestuft wird. Die Rolle der Palliativmedizin hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Die Palliativmedizin ist heute deutlich mehr als reine Sterbebegleitung als noch vor 20 Jahren. Eine gute, palliative Therapie kann auch bei fortgeschrittenen Erkrankungen wie z.B.: metastasiertes Krebsleiden die Symptome relativ lange beherrschen, sodass die Lebensqualität hochgehalten werden kann. Im Vergleich zur Tumortherapie dem Leben mehr Tage zu verschaffen, verfolgt die Palliativmedizin das Ziel den Tagen mehr Leben zu geben. Die Ernährung spielt einen wesentlichen Teil bei der Verbesserung der Lebensqualität.